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Vertragspartner gbr

Nach englischem Recht trägt der Auftragnehmer das Risiko geänderter Bodenbedingungen, es sei denn, im Vertrag ist ausdrücklich etwas anderes vorgesehen. Die Begründung dieses Common Law-Prinzips liegt im Vertrag, da der Auftragnehmer, wenn er sich verpflichtet hat, ein Werk zu vollenden und Vertragszeichnungen und Spezifikationen einzuhalten, die Kosten für die Erfüllung der Zusagen trägt, unabhängig von geänderten Bedingungen, ohne Anspruch auf Abweichungen. In der Rechtssache Thorn/London Corporation wies das Gericht die Behauptung des Auftragnehmers zurück, dass es eine stillschweigende Garantie für Pläne und Spezifikationen geben würde, die die Verwendung von Caissons vorsehen, die aufgrund widriger Bodenbedingungen nicht bebaubar waren, denn “obwohl es der Ingenieur war, der vorschlug, diese Caissons zu bauen, versprach der Bauherr, dass er dies tun würde”. Das Gericht bestätigte den Grundsatz der Preis- und Leistungssicherheit. Der Inhalt der GBR sollte ausgewogen und realistisch sein, da “zu konservative Basislinien für Elemente wie Hindernisse (…) zu zu konservativen und kostspieligen Angeboten führen können” (KMU, 2008). Über vorsichtig formulierte Basislinien können dazu führen, dass der Auftragnehmer die gesamtverantwortliche Verantwortung für das Bodenrisiko trägt, was zu einem höheren Gebotspreis führt. Das Gegenteil wäre auch schädlich, wenn eine übervereinfachte Basislinie den Auftragnehmer von sonst vorhersehbaren Risiken entbinden würde. Wenn die Parameter der zu erwartenden Bodenbedingungen vom Auftragnehmer durch seine Standortuntersuchungen nicht vernünftigerweise ermittelt werden können, werden die Angaben des Arbeitgebers in der Ausschreibungsphase wesentlich für die Definition dessen, was im Vertrag vorhersehbar ist, wie nachstehend dargestellt. Die GBR sollte sich auf physische Tatsachen und warnende Aussagen beschränken und die Auslegung dem Auftragnehmer oder seinem Berater überlassen. Wenn der Ingenieur der Bewertung des Auftragnehmers nicht vertraut, sollte er einen Spezialisten zur Interpretation der Daten verpflichten. Das Problem des wahrgenommenen Basisproblems ist das Ergebnis der begrenzten Ausbildung, Fähigkeit und bauspezifischen Erfahrung der Person, die die GBR ausarbeitet. Unabhängige geotechnische Berater haben diese (Pre-Bid)-Berichte für die letzten 70 Jahre oder mehr erstellt.

Ich persönlich habe sie auf die letzten 40 Jahre vorbereitet und finde kein Rätsel bei der Festlegung einer Ausgangsbasis. Wir haben auch die unterschiedlichen Standortbedingungen des Auftragnehmers mit unseren Pre-Bid-Berichten erfolgreich verteidigt.

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